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-Lasst die Flammen loder- JN Stützpunktgründung Osnabrück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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Ehrenburg/Niedersachsen: Als die Dunkelheit das abgelegene Anwesen fast verschluckt, ertönen die Trommeln. Dumpf hallen die wuchtigen Schläge durch die einsetzende Nacht. Hier auf den verschneiten Feldern von Ehrenburg, einem nur wenige Kilometer von der niedersächsischen Kleinstadt Twistringen entfernt gelegenem Niemandsland schneiden an diesem letztem Wochenende lodernde Fackeln schaurige Grimassen in die Finsternis. Sie geben den Blick frei auf die ernst blickenden Gesichter junger Männer und Frauen, einige gerade erst dem Kindesalter entwachsen. Sie alle sind an diesem Abendstunden vereint im festen Glauben an Führertum, Stolz und Vaterland – vereint im Hass auf alles Fremde. Militante Neonazis- zusammengekommen um einen weiteren Stützpunkt in Niedersachsen zu gründen.
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16.01.2010 / Polizei setzt Neonaziaufmarsch in Magdeburg durch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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16.01.2010 Magdeburg: Geschützt von einem massiven Polizeiaufgebot marschierten am gestrigen Samstag rund 850 Neonazis anlässlich des 65. Jahrestages der Bombardierung der Stadt im Verlauf des 2. Weltkrieges durch Magdeburg. Dem Aufruf der sogenannten »Initiative gegen das Vergessen«, einer neonazistischen Tarnorganisation parteiunabhängiger Neonazis, folgten Anhänger_innen aus dem gesamten norddeutschen Raum. Gegen eine gleichzeitig stattfindende Gegendemonstration ging die rund 1200 eingesetzten Einsatzkräfte der Polizei mit massiver Härte vor - mehrere Personen wurden nach Angaben der Veranstalter_innen verletzt.
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13.01.2010: "Kein öffentliches Interesse" - Gerichtsprozess gegen Neonaziaktivisten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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»Solidarität ist unsere Waffe« stand auf dem weinroten Transparent, das am Mittwoch, 13. Januar 2010, von Neonazist_innen vor dem Amtsgericht Wildeshausen bei einer von »Jungen Nationaldemokraten« (JN) angemeldeten Mahnwache getragen wurde. Neben einem Herzen zeigte das Transparent eine zerbrochene Kette sowie einen Molotowcocktail und entsprach mit diesen beiden letzten Symbolen wohl eher dem Auftreten der „Autonomem Nationalisten“, zu denen sich, neben dem Angeklagte selbst, ein Teil der dort versammelten Demonstrant_innen zurechnen lässt.
[zum Artikel]

 
Brot und Nationalsozialismus in Recklinghausen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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Rund 500 Neonazis aus den Strukturen der sogenannten »Autonomen Nationalist_innen« und parteiunabhängiger Kameradschaftsgruppen marschierten am gestrigen Samstag, den 28.11.2009 durch das nordrhein-westfälische Recklinghausen.
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Gedenken an den "Stellvertreter" in Wunsiedel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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14.11.2009 / Wunsiedel: Etwa 700 Anhänger_innen der Neonaziszene marschierten am vergangenen Wochenende durch das oberfränkische Wunsiedel. Die als Trauermarsch deklarierte Demonstration bezog sich auf den kürzlich verstorbenen Jürgen Rieger. Der stellvertretende NPD-Bundesvorsitzende erlag Ende Oktober einem Schlaganfall. Der Aufmarsch war zunächst verboten worden, weil ein Gedenken auch an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß befürchtet wurde. Rieger hatte in der Vergangenheit mehrere diesbezügliche Demonstrationen in Wunsiedel organisiert. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hob das Verbot am Freitag jedoch unter der Auflage auf, dass Heß bei dem Aufmarsch keine Erwähnung finden würde. Schlußendlich gedachten mehrere, der angereisten Neonazis schließlich dem „Stellvertreter“. Um wen es sich dabei gehandelt hat, blieb das Geheimnis der angereisten Teilnehmer_innen.
[Bilder des Neonaziaufmarsches]

 
Von Opfern und „Helden“ in München PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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14.11.2009 München: Anlässlich des sogenannten „Volkstrauertags“ versammelten sich in München am vergangenen Samstag, den 14.11.2009, rund 120 Neofaschist_innen unter dem dem Motto „Ruhm und Ehre dem deutschen Soldaten“ um den Nationalsozialismus und seine Gewaltherrschaft zu verherrlichen. Aufgrund einer mehrstündigen Verspätung des Anmelders Philipp Hasselbach beendeten die aus dem süddeutschem Raum angereisten Aufmarschteilnehmer_innen ihre Veranstaltung frühzeitig auf Höhe des „Sendliger Tors“. Unter teilweise heftigen Protest von über 2 000 Gegendemonstrant_innen dürfte die Außenwirkung ihrer geschichtsrevisionistischen Parolen gegen Null tendieren. Die vom Oberverwaltungsgericht Bayern angeführte Begründung zur Zurücknahme des zuvor verhängten Veranstaltungsverbots hatte selbst konservative Stadtpolitiker_innen sowie die Polizeieinsatzleitung überrascht.

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Tumulte und „Subkulturelle Erscheinungsformen“ in Leipzig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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Unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ versammelten sich am vergangenen Samstag, den 17.10.2009, circa 800 Anhänger_innen der Neonaziszene um durch Leipzigs Straßen zu marschieren. Doch daraus wurde nichts: ein bürgerliches Bündnis von Parteien, Gewerkschaften und zahlreichen Einzelpersonen blockierte fuer mehrere Stunden die von den Rechtsradikalen angemeldete Demonstrationsroute. Sein endgültiges Ende fand der Aufmarsch nach einer direkten Auseinandersetzung zwischen Neonazis und Polizeibeamten, bei der mehrere Aufmarschteilnehmer_innen verletzt und in polizeilichen Gewahrsam genommen wurden.
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10.10.2009 / Berlin: Neonaziaufmarsch in Berlin-Mitte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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10.10.2009 / Berlin: Etwa 800 Neonazis marschierten am vergangenen Samstag, den 10. Oktober 2009, durch Berlin. Der Aufmarsch richtete sich gegen "linke Gewalt" und resultierte aus einem vorangegangenen Vorfall. Am 4. Oktober hatten vermummte Angreifer_innen mehrere Brandsätze gegen die in Berlin-Oberschöneweide gelegene Kneipe "Zum Henker" geschleudert - ein Stamm- und Sturmlokal der örtlichen Neonaziszene. Anwesende Neonazis verliessen daraufhin fluchtartig das Gebäude, wurden von den Angreifern jedoch mit einem Fahrzeug verfolgt. Dabei wurde eine Person gerammt und später mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben der Polizei, welche die Täter inzwischen festnehmen konnte, wird ein politischer Hintergrund ausgeschlossen. Die Angreifer seien zuvor aus den Räumlichkeiten der Kneipe verwiesen worden und hatten sich rächen wollen. Dies hinderte Vertreter_innen der Neonaziszene nicht daran, weiterhin Antifaschist_innen der Tat zu verdächtigen und während des nun durchgeführten Aufmarsches Rachegelüste zu verbreiten.
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NPD-Propaganda und Eisenkette in Delmenhorst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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29.09.2009 / Delmenhorst: Am letzten Sonnabend vor der Bundestagswahl endete nun auch der Straßenwahlkampf der NPD-Delmenhorst mit einem weiteren Propagandastand in der Stadt. Der Bundestagskandidat der NPD im Wahlkreis 29, Florian Cordes, ließ nahezu seine gesamte Mannschaft am örtlichen Schweinemarkt antreten. Sechs Neonazis versuchten ihr Material loszuwerden, was ihnen wieder einmal nicht gelang. Im Anschluß attackierte dann ein JN-Aktivist einen Gegendemonstranten mit einer EIsenkette.
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Aufmarsch der NVU im niederländischen Venlo PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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26.09.2009 / Venlo: Bilder des Neonaziaufmarsches im niederländischen Venlo
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