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Von Opfern und „Helden“ in München |
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Geschrieben von recherche-nord
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14.11.2009 München: Anlässlich des sogenannten „Volkstrauertags“ versammelten sich in München am vergangenen Samstag, den 14.11.2009, rund 120 Neofaschist_innen unter dem dem Motto „Ruhm und Ehre dem deutschen Soldaten“ um den Nationalsozialismus und seine Gewaltherrschaft zu verherrlichen. Aufgrund einer mehrstündigen Verspätung des Anmelders Philipp Hasselbach beendeten die aus dem süddeutschem Raum angereisten Aufmarschteilnehmer_innen ihre Veranstaltung frühzeitig auf Höhe des „Sendliger Tors“. Unter teilweise heftigen Protest von über 2 000 Gegendemonstrant_innen dürfte die Außenwirkung ihrer geschichtsrevisionistischen Parolen gegen Null tendieren. Die vom Oberverwaltungsgericht Bayern angeführte Begründung zur Zurücknahme des zuvor verhängten Veranstaltungsverbots hatte selbst konservative Stadtpolitiker_innen sowie die Polizeieinsatzleitung überrascht.
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