Organisationen ungeprüft
Kategorie C
Das Logo bezieht sich auf die RechtsRock-Gruppe "Kategorie C" - eine RechtsRock-Band aus Norddeutschland, die unter verschiedenen Namen - etwa "Kategorie C", "KC - Die Band" oder "KC - Hungrige Wölfe" - in Erscheinung tritt.
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Kategorie C ist der Name einer 1997 gegründeten Rechtsrock-Band aus Bremen. Ihr Name geht auf die von der “Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze” vorgenommene Kategorisierung von Fußballfans nach ihrer Gewaltbereitschaft zurück, die mit Kategorie C “gewaltsuchende Fans” bezeichnet. Mitglieder von Kategorie C sind eng verwoben mit der internationalen Neonaziszene und traten in der Vergangenheit auch im Zusammenhang mit Konzerten des in der Bundesrepublik verbotenen Neonazi-Netzwerks “Blood & Honour” in Erscheinung. Der Sänger der Band, der auch als Solo-Interpret in Erscheinung tritt, war 1991 an einem Brandanschlag auf ein Bremer Flüchtlingsheim beteiligt. Die Rechtsrock-Band steht darüber hinaus sinnbildlich für die Nähe der Szene aus extremer Rechter und organisierter Kriminalität. Die selbsternannte Hooligan-Band verfügt über enge Verbindungen und finanzielle Interessen im Rocker- und Drogenmilieu. Immer wieder finden Konzerte der Band in Clubhäusern sogenannter “Outlaw-Motorcycle-Gangs” statt.
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Das Logo bezieht sich auf die RechtsRock-Gruppe “Kategorie C” - eine RechtsRock-Band aus Norddeutschland, die unter verschiedenen Namen - etwa “Kategorie C”, “KC - Die Band” oder “KC - Hungrige Wölfe” - in Erscheinung tritt. Der Bandname bezieht sich auf die von den Behörden definierte “Kategorie C” gewaltsuchender Fußballfans. Trotz der öffentlichen Selbstdarstellung als angeblich unpolitische Band bestehen enge personelle und inhaltliche Verbindungen in extrem rechte Hooligan- und Neonazikreise. Die Gruppe tritt immer wieder auf einschlägigen Neonazi-Konzerten auf - darunter auch bei Veranstaltungen des in der Bundesrepublik verbotenen Netzwerks von “Blood & Honour” im europäischen Umland. Mit dem Namenszusatz “Hungrige Wölfe”, ursprünglich ein Albumtitel, tritt die Band gezielt martialisch auf und inszeniert sich als kämpferische, eingeschworene Bruderschaft. Auch dieser Name ist in der Szene bewusst gewählt: Er spielt auf das Bild des “Kampfkollektivs” an, das sich mit Härte, Treue und Feindbildpflege definiert - ähnlich wie auch andere Teile der Neonazi-Bewegung. Über Auftritte bei Hooligan-Konzerten, Szene-Festivals, im rechten Kampfsportumfeld sowie im Zusammenhang mit organisierten Rockerclubs fungiert die Band als musikalisches Bindeglied zwischen gewaltbereiten Milieus und der organisierten extrem rechten und offen neonazistischen Szene.
Fundorte
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Belege
Zitieren
Recherche Nord: Kategorie C, 17.09.2023.
Recherche Nord, recherche-nord.com. https://recherche-nord.com/dossier/organisationen/kategorie-c/