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Extrem Rechter Banner-Frust

Extrem Rechter Banner-Frust

Am 18. Oktober 2026 scheiterte eine Banneraktion der rechten Initiative „Save Europe Act“ vor dem Hamburger Planetarium am Gegenprotest. Man musste schließlich nach Langenhorn ausweichen – weit weg von der ursprünglich geplanten Kulisse.

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Extrem Rechter Banner-Frust
Am 18. Oktober 2026 scheiterte eine geplante Banneraktion der rechten Initiative „Save Europe Act“ vor dem Planetarium im Hamburger Stadtpark. Aufgrund des starken Gegenprotests konnte die Polizei den Zugang zur vorgesehenen Aktionsfläche nicht gewährleisten, so dass die Aktion letztlich räumlich verschoben werden musste.

Am 18. Oktober 2026 scheiterte eine geplante Banneraktion der rechten Initiative „Save Europe Act“ vor dem Planetarium im Hamburger Stadtpark. Aufgrund des starken Gegenprotests konnte die Polizei den Zugang zur vorgesehenen Aktionsfläche nicht gewährleisten, so dass die Aktion letztlich räumlich verschoben werden musste.

Den ursprünglich angemeldeten Versammlungsort erreichten aus dem extrem rechten Spektrum lediglich Sebastian Weber, AfD-Mitglied und unter dem Namen „Weichreite“ bekannter politischer Streamer, sowie die unter dem Namen „Außendienstlerin“ auftretende Streamerin Mary Joanna Esch. Beide sind als rechte Medienaktivisten regelmäßig bei Demonstrationen und politischen Veranstaltungen präsent.

Den ursprünglich angemeldeten Versammlungsort erreichten aus dem extrem rechten Spektrum lediglich Sebastian Weber, AfD-Mitglied und unter dem Namen „Weichreite“ bekannter politischer Streamer, sowie die unter dem Namen „Außendienstlerin“ auftretende Streamerin Mary Joanna Esch. Beide sind als rechte Medienaktivisten regelmäßig bei Demonstrationen und politischen Veranstaltungen präsent.

Sebastian Weber inszeniert seine Livestreams häufig durch gezielte Provokationen, insbesondere bei linken und antifaschistischen Demonstrationen. Als AfD-Mitglied und reichweitenstarker Streamer ist Weber unter seinem Pseudonym dabei fest im rechten Vorfeld und dessen Propagandanetzwerken verankert.

Sebastian Weber inszeniert seine Livestreams häufig durch gezielte Provokationen, insbesondere bei linken und antifaschistischen Demonstrationen. Als AfD-Mitglied und reichweitenstarker Streamer ist Weber unter seinem Pseudonym dabei fest im rechten Vorfeld und dessen Propagandanetzwerken verankert.

Die Polizei schien vom großen Andrang der Gegendemonstrant:innen im Hamburger Stadtpark zeitweise überrascht. Entsprechende Aufforderungen, den Platz zu räumen, blieben erfolglos. Stattdessen meldete der Gegenprotest kurzerhand eine eigene Versammlung an - wodurch es für die Polizei kaum noch möglich war, die Teilnehmenden der extrem rechten Veranstaltung auf den vorgesehenen Platz zu lassen.

Die Polizei schien vom großen Andrang der Gegendemonstrant:innen im Hamburger Stadtpark zeitweise überrascht. Entsprechende Aufforderungen, den Platz zu räumen, blieben erfolglos. Stattdessen meldete der Gegenprotest kurzerhand eine eigene Versammlung an - wodurch es für die Polizei kaum noch möglich war, die Teilnehmenden der extrem rechten Veranstaltung auf den vorgesehenen Platz zu lassen.

Die Polizei verwies die Veranstalter schließlich auf den Langenhorner Markt im gleichnamigen Hamburger Stadtteil. Dort entrollte die Gruppe ihr Banner mit rund zweistündiger Verspätung - brach die Aktion jedoch nach weniger als einer halben Stunde wieder ab. Mit der Verlegung des Veranstaltungsorts zeigten sich die Beteiligten offenbar unzufrieden.

Die Polizei verwies die Veranstalter schließlich auf den Langenhorner Markt im gleichnamigen Hamburger Stadtteil. Dort entrollte die Gruppe ihr Banner mit rund zweistündiger Verspätung - brach die Aktion jedoch nach weniger als einer halben Stunde wieder ab. Mit der Verlegung des Veranstaltungsorts zeigten sich die Beteiligten offenbar unzufrieden.

Schon für das Ausrollen des großformatigen Banners fehlten den angereisten Teilnehmenden offenbar die nötigen Personen. Dass die Aktion schließlich auf einen abgelegenen, verregneten Platz verlegt wurde, wirft zugleich ein Schlaglicht auf die begrenzte Mobilisierungsfähigkeit der Kampagne in Hamburg.

Schon für das Ausrollen des großformatigen Banners fehlten den angereisten Teilnehmenden offenbar die nötigen Personen. Dass die Aktion schließlich auf einen abgelegenen, verregneten Platz verlegt wurde, wirft zugleich ein Schlaglicht auf die begrenzte Mobilisierungsfähigkeit der Kampagne in Hamburg.

Als maßgeblicher Organisator der Kundgebung gilt Jan Hoyer aus Norderstedt, einer der deutschen Sprecher der Kampagne „Save Europe Act“ – der vor Ort auch die Versammlungsleitung übernahm Er bewegte sich zuletzt vor allem an der Schnittstelle von AfD, "Identitärer Bewegung", rechtem Medienmilieu und christlichem Fundamentalismus.

Als maßgeblicher Organisator der Kundgebung gilt Jan Hoyer aus Norderstedt, einer der deutschen Sprecher der Kampagne „Save Europe Act“ – der vor Ort auch die Versammlungsleitung übernahm Er bewegte sich zuletzt vor allem an der Schnittstelle von AfD, “Identitärer Bewegung”, rechtem Medienmilieu und christlichem Fundamentalismus.

Auch Julia Gehrckens, Mitglied des Bundesvorstands der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) trat als Rednerin auf. Spätestens im März 2026 wurde Gehrckens durch rassistische und antisemitische Äußerungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt: Sie hatte Pforzheim als „gottlose Kanacken-Stadt“ bezeichnet und antisemitische Narrative verbreitet.

Auch Julia Gehrckens, Mitglied des Bundesvorstands der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) trat als Rednerin auf. Spätestens im März 2026 wurde Gehrckens durch rassistische und antisemitische Äußerungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt: Sie hatte Pforzheim als „gottlose Kanacken-Stadt“ bezeichnet und antisemitische Narrative verbreitet.

Auch Philipp Blum, AfD-Politiker aus dem niedersächsischen Lehrte und 2026 in den Stadtrat gewählt, wurde als Redner der Kampagnenaktion angekündigt. Seine angekündigte Beteiligung verweist auf personelle Überschneidungen zwischen der AfD und der rechtsextremen Kampagne „Save Europe Act“. Neben Blum und Julia Gehrckens waren zahlreiche weitere AfD-Mitglieder vor Ort.

Auch Philipp Blum, AfD-Politiker aus dem niedersächsischen Lehrte und 2026 in den Stadtrat gewählt, wurde als Redner der Kampagnenaktion angekündigt. Seine angekündigte Beteiligung verweist auf personelle Überschneidungen zwischen der AfD und der rechtsextremen Kampagne „Save Europe Act“. Neben Blum und Julia Gehrckens waren zahlreiche weitere AfD-Mitglieder vor Ort.

Die Nähe zur AfD und ihrer Jugendorganisation war kaum zu übersehen: Zahlreiche Vertreter der „Generation Deutschland“ (GD) aus mehreren Bundesländern waren vor Ort, darunter zum Teil auch Mitglieder der jeweiligen Landesvorstände.

Die Nähe zur AfD und ihrer Jugendorganisation war kaum zu übersehen: Zahlreiche Vertreter der „Generation Deutschland“ (GD) aus mehreren Bundesländern waren vor Ort, darunter zum Teil auch Mitglieder der jeweiligen Landesvorstände.

Für die Veranstalter:innen verlief die geplante Aktion letztlich deutlich anders als erhofft. Statt vor der Kulisse des Planetariums medienwirksame Bilder für ihre Kampagne zu produzieren, mussten sie auf einen abgelegenen, verregneten Platz ausweichen. Auch der Mobilisierungserfolg blieb überschaubar – die erhoffte Inszenierung blieb daher weitestgehend aus.

Für die Veranstalter:innen verlief die geplante Aktion letztlich deutlich anders als erhofft. Statt vor der Kulisse des Planetariums medienwirksame Bilder für ihre Kampagne zu produzieren, mussten sie auf einen abgelegenen, verregneten Platz ausweichen. Auch der Mobilisierungserfolg blieb überschaubar – die erhoffte Inszenierung blieb daher weitestgehend aus.

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Recherche Nord: Extrem Rechter Banner-Frust, Hamburg, 18.10.2026. Recherche Nord, recherche-nord.com. https://recherche-nord.com/gallery/2026-10-20/
Recherche Nord

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Bildnachweis
© recherche-nord — Extrem Rechter Banner-Frust, 18.10.2026
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